09
Feb
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Die Freude ist groß, wenn der ersehnte Kaminofen endlich an seinem Platz steht und darauf wartet, in Betrieb genommen zu werden. Doch seien Sie nicht zu voreilig mit dem Anheizen. Immerhin stellt die Erstbeheizung eines Ofens eine Besonderheit dar. Kamintechnik König zeigt Ihnen, auf was Sie Acht geben sollten, um mit Ihrem neuen Kaminofen entspannt in die kommende Heizsaison zu starten.

1. Kaminofen durch Schornsteinfeger abnehmen lassen

Erst wenn Ihr Kamin durch einen professionellen Schornsteinfeger abgenommen wurde, können Sie ihn in Betrieb nehmen. Nach dem Einbau prüft der Fachmann, ob der Ofen vorschriftsgemäß an der richtigen Stelle aufgestellt und angeschlossen wurde und ob Sie sämtliche Sicherheitsvorkehrungen umgesetzt haben. Dazu zählt zum einen das Einhalten der Mindestabstände zu brennbaren Materialien. Zum anderen die Feuerfestigkeit des Bodens, auf dem der Kamin platziert ist.
Wurde Ihr Kamin vom Schornsteinfeger abgenommen, steht der Inbetriebnahme nichts mehr im Wege.

2. Kaminofen auf Erstbeheizung vorbereiten

Bevor Sie Ihren Kamin erstmalig beheizen, empfehlen wir dringend die Bedienungsanleitung durchzulesen, da jedes Ofenmodell anders ist. Schauen Sie außerdem den Aschekasten und andere Fächer durch, ob diese frei von weiteren Zubehörteilen sind. Öffnen Sie die Drosselklappe sowie sämtliche Luftregler, sofern die Bedienungsanleitung keine andere Handlungsweise bei der erstmaligen Beheizung vorsieht.
Beginnen Sie nun die Brennkammer sorgfältig mit Holz zu befüllen. Sie können neben Holz auch Kaminanzünder verwenden. Nutzen Sie jedoch nur wenig Pappe und Papier bzw. vermeiden Sie es wegen der hohen Aschebildung nach Möglichkeit komplett. Beginnen Sie prinzipiell langsam mit zunächst wenig Holz. So kann der Kaminofen auf kleiner Flamme einbrennen.

3. Ofentür anlehnen und gut durchlüften

Bei der erstmaligen Verwendung Ihres Kaminofens brennt der Lack ein. Dabei handelt es sich um einen normalen Vorgang, bei der es auch zur kurzzeitigen Rauch- und Geruchsbildung kommen kann. Um das Einbrennen optimal zu unterstützen, sollten Sie nach circa 10 bis 15 Minuten Brenndauer die Ofentür öffnen und anlehnen. Verschließen Sie die Ofentür vorerst nicht. Andernfalls kann es passieren, dass der aufgeweichte Lack an der Dichtung haften bleibt. Im schlimmsten Fall wird diese beim anschließenden Öffnen aus der Nut gezogen.
Obwohl die Gerüche und Dämpfe, die beim Einbrennen des Lacks entstehen, nicht gesundheitsschädlich sind, ist das Einatmen dieser dennoch nicht zu empfehlen. Stattdessen raten wir dazu, während dem ersten Anheizen gut durchzulüften.

4. Weitere Hinweise zur Erstbeheizung

Da die Ofentür leicht geöffnet ist, sollten Sie den Kaminofen beim ersten Anheizen stets im Auge behalten. Möchten Sie das Einbrennen des Lacks beschleunigen, können Sie für kurze Zeit mehr Brennholz verwenden, um so die Temperatur im Ofen zu erhöhen. Geben Sie allerdings darauf Acht, dass Sie es mit dem Anheizen nicht übertreiben. Wird Ihr Kaminofen zu heiß, kann es sonst zu Verformungen oder Schäden am Ofen kommen.
Haben Sie den Kaminofen ein paar Stunden beheizt, können Sie ihn nun wieder abkühlen lassen. Geben Sie dem Ofen mindestens drei Stunden Zeit, ehe Sie Ihn erneut befeuern. So kann der Lack sich wieder verfestigen.

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